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Das ZL informiert Sie nachfolgend über die Dienstleistungen
und Untersuchungen im Auftrag von Apotheken:
Ausgangsstoffe
Im Jahr 2003 wurden 4 Chargenprüfungen von Methadonhydrochlorid
durchgeführt. Die Qualität war nicht zu beanstanden.
Außerdem wurden 8 Proben Ethanol 96 % der Bundesmonopolverwaltung
für Branntwein geprüft und die Analysenscheine veröffentlicht
(siehe Download-Bereich/Prüfberichte).
Primärpackmittel
116 Packmittel wurden Chargen –und Typprüfungen unterzogen.
Sehr vereinzelt traten erhöhte Partikelkontaminationen und Undichtigkeiten
bei Dosen auf; mikrobiologische Verunreinigungen konnten bisher
ausgeschlossen werden.
Fertigarzneimittel
Aus Apotheken wurden 182 Proben zur Untersuchung vorgelegt.
Es wurden vor allem galenische Mängel reklamiert. Bei Beanstandungen
"fehlender Wirksamkeit" nach Patientenaussagen waren
nach analytischer Überprüfung in keinem Fall Mängel der pharmazeutischen
Qualität nachzuweisen.
Untersuchungen von Rausch- und Suchtmitteln, Verdachtsproben
Das ZL übernahm für Apotheken kundenorientierte Untersuchungen
diverser Verdachtsproben. 53 Produkte wurden auf Rausch- und
Suchtmittel untersucht. In 40% dieser Proben wurden Cannabisprodukte
und Amphetamine festgestellt.
Zahlreiche Zubereitungen wurden 2003 auf nicht deklarierte Corticosteroide
geprüft. In zahlreichen Fällen wurden entsprechende Wirkstoffe,
insbesondere Dexamethason, Betamethasondipropionat und Momethasonfuroat
nachgewiesen. Proben aus Apotheken wurden auf Anabolika, Schlafmittel,
blutdrucksenkende Wirkstoffe und Schlankheitsmittel geprüft.
Darüber hinaus wurden Analysen von Proben mit ökologischem Auftrag
(Schwermetalle in Wasserproben etc.) übernommen.
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